Vorteile unserer mehrtägigen Touren
Tiefe Naturerfahrung und spirituelle Verbindung
Unsere Touren führen zu besonderen Kraftorten, die Ruhe und Erdung schenken. Erlebe intensive Momente der Integration und Mystik in der Natur.
Gemeinschaft und individuelle Begleitung
In kleinen Gruppen bieten wir persönliche Betreuung und Raum für Austausch. So entsteht ein starkes Gemeinschaftsgefühl und individuelle Entwicklung.
Wir freuen uns Dich kennen zu lernen.
Flexible Angebote für jeden Bedarf
Ob geführte Wanderungen oder maßgeschneiderte Einzelprogramme – wir gestalten Erlebnisse passend zu deinen Wünschen und auch zu deinem Sternzeichen.
Wir sind für fast alles offen und freuen uns auf deine Vorstellungen und Wünsche.
Reise zum Trommeltreffen im Steinkreis Jungbrunnen
Zwischen Meer, Wald und alten Steinen – eine achtsame Sommerreise
10. Juli - 12.Juli 2026
Freitag, 10. Juli –Ankommen am Wasser
Am Freitagmorgen brechen wir gemeinsam von Berlin und Potsdam auf und fahren Richtung Ostsee. Unser erster Zielort ist die Insel Poel, eine Landschaft zwischen Meer, Wind und weitem Himmel.
Am Nachmittag unternehmen wir eine leichte Rundwanderung im Norden der Insel. Ausgangspunkt ist der Strand von Gollwitz, von dem aus sich der Blick auf die geschützte Vogelinsel Langenwerder öffnet – ein stiller, kraftvoller Ort, der als wichtiger Lebensraum für Watt- und Wasservögel dient.
Unsere etwa neun Kilometer lange Wanderung führt entlang der Küste, vorbei am Leuchtturm Gollwitz bis zum Schwarzen Busch. Immer wieder eröffnen sich weite Ausblicke auf die Ostsee; am Schwarzen Busch lädt eine Aussichtsplattform zum Verweilen ein. Der Rückweg führt über ruhige Feld- und Küstenwege zurück zum Ausgangspunkt, alternativ auch ein Stück direkt über den Strand.
Diese erste Wanderung ist bewusst als Ankommensweg gestaltet. In kurzen, meditativen Gehimpulsen nehmen wir Kontakt auf mit dem Element Wasser, lassen den Alltag hinter uns und heißen die Landschaft willkommen, die uns in den kommenden Tagen begleiten wird. Kleine Rituale unterstützen das bewusste Ankommen im Körper und im Kreis der Gruppe.
Einkehrmöglichkeiten bestehen sowohl in Gollwitz als auch am Schwarzen Busch. Am Abend entscheiden wir gemeinsam, ob wir unterwegs – zum Beispiel in Wismar – essen oder direkt in unsere Unterkunft fahren. Der Tag klingt offen und ruhig aus, mit Raum für Begegnung, Austausch oder Stille
Samstag, 11. Juli – Wald, Erdung und Trommelklang
Der Samstag steht im Zeichen von Wald, Erde und Vorbereitung auf den gemeinsamen Abend im Steinkreis.
Diese etwa zehn Kilometer lange Rundwanderung beginnt in Wittenbeck und führt durch die Kühlung, eine ausgedehnte Waldlandschaft im Hinterland der Ostsee bei Bad Doberan. Der Weg verläuft über Forst-, Wald- und Feldwege, führt durch lichte Baumgruppen, weite Felder und immer wieder in Fernsicht zur Ostsee.
Ein kleiner Bach wird auf dem Weg überquert, und die Landschaft wechselt sanft zwischen Wald, offenen Flächen und stillen Übergängen. Die Kühlung trägt eine sehr ursprüngliche, erdige Qualität in sich – eine tiefe, ruhige Kraft, die typisch für diese mecklenburgische Landschaft ist.
Diese Wanderung eignet sich besonders gut für eine erdende, unaufgeregte Vorbereitung auf den Abend im Steinkreis. In stillen Gehabschnitten und einfachen Baumritualen kann die Verbindung zur Erde, zu den Wurzeln und zur eigenen inneren Mitte gestärkt werden.
Einkehrmöglichkeiten bestehen im Anschluss in der Umgebung von Bad Doberan.
Gegen 16 Uhr erreichen wir die Töpferei Jung und bereiten uns auf den Abend vor. Im Steinkreis Jungbrunnen stimmen wir uns ein, kommen innerlich an und öffnen den Raum.
Ab etwa 18 Uhr beginnt das Trommeltreffen im Steinkreis. Der Kreis ist offen, weitere Menschen kommen dazu. Trommelklänge, Rhythmus und gemeinsames Dasein tragen durch den Abend – getragen von der Kraft des Ortes und der Gemeinschaft
Sonntag, 12. Juli – Alte Steine und Rückkehr
Nach einem entspannten gemeinsamen Frühstück fahren wir am Sonntag in den Eversdorfer Forst bei Grevesmühlen.
Hier befindet sich eine beeindruckende Ansammlung jungsteinzeitlicher Großsteingräber, die sogenannten Hühnengräber. Sie stammen aus der Zeit zwischen etwa 3500 und 2800 v. Chr. und gliedern sich in eine nördliche und eine südliche Gruppe.
Auf einer etwa ein- bis anderthalbstündigen Wanderung verbinden wir diese beiden Gräbergruppen miteinander. Wir nähern uns den alten Steinen achtsam, mit kleinen Ritualen, Momenten des Innehaltens und Zeit zum Spüren. Wahrnehmung, Erdung und das Lauschen auf das, was sich zeigen möchte, stehen im Vordergrund.
Nach der Wanderung besteht die Möglichkeit zur Einkehr – entweder in der näheren Umgebung oder in Boltenhagen an der Ostsee.
Am späten Nachmittag treten wir die Rückfahrt an und erreichen Berlin und Potsdam am Abend – verbunden, geerdet und erfüllt.
Für wen ist diese Reise?
Diese Reise richtet sich an Menschen,
die sich tiefer mit der Natur verbinden möchten –
mit Landschaften, Bäumen, Wasser, alten Wegen und stillen Kraftorten.
Sie ist für alle,
die offen sind für spirituelle Naturerlebnisse,
die bereit sind, langsamer zu gehen, bewusster zu schauen
und sich auf die besondere Atmosphäre von alten Ritualorten einzulassen –
wie den jungsteinzeitlichen Steingräbern oder dem Steinkreis Jungbrunnen.
Willkommen sind Menschen,
die das Gemeinschaftsgefühl im Kreis erfahren möchten –
mit oder ohne Trommel,
mit viel Erfahrung oder ganz neu und neugierig.
Du brauchst nichts „können“ oder „wissen“.
Du darfst einfach da sein, so wie du bist.
Gleichzeitig ist Raum für all jene,
die Lust haben, sich einzubringen:
durch Singen, Tanzen, Tönen, Stille, Bewegung
oder einen anderen Impuls, der aus dem Moment heraus entstehen möchte.
Alles kann – nichts muss.
Diese Reise lädt ein,
sich zu öffnen für Verbindung:
zur Erde, zur Natur, zur Gemeinschaft
und zu dem, was sich im eigenen Inneren zeigen will.